neues aus dem labor

Unsere beiden Roboter für den Eurobot 2019 nehmen langsam Form an. Der Großteil der mechanischen Bauelemente ist gefertigt und viele Platinen sind bestückt. Einzelne Baugruppen konnten bereits vollständig zusammengebaut, verkabelt und getestet werden.


Besuch der semperschule

Am Mittwoch, 13.03.2019, durften wir, bereits zum zweiten Mal, eine Gruppe von Schülern der Semperschule bei uns im Labor begrüßen. Bei einem kurzen Einführungsvortrag haben die angehenden Abiturieren die TURAG etwas näher kennengelernt und erste Einblicke in die Welt der Robotik bekommen. Im Anschluss haben wir unser CAD-System sowie unsere Platinenentwicklung vorgestellt.

back to the keller

Nach fast dreijähriger Unterbrechung ist die TURAG ab sofort wieder im Barkhausen-Bau (BAR K67) auf dem Campus der Technischen Universität Dresden anzutreffen. Auf Grund von umfangreichen Sanierungsarbeiten im Hauptsitz der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik mussten wir im März 2016 leider umziehen.

Du willst unser neues Labor, liebevoll „Keller“ genannt, bestaunen? Dann komm einfach vorbei. Wir treffen uns jeden Mittwoch um 18:30 Uhr.


spielraum 2018 – MESSE DRESDEN

Auch dabei: Muck vom Eurobot 2018
Auch dabei: Muck vom Eurobot 2018

Man nehme ein Wochenende, 17 500 gut gelaunte Besucher, 147 Aussteller mit allen nur erdenklichen Spielwaren, PC-, Konsolen- und Brettspielen und die TURAG. Das Ganze mische man in 4 Messehallen und fertig ist ein riesiges Kinderzimmer. Willkommen auf der spielraum 2018 in der Messe Dresden.

Robotik-Workshop
Robotik-Workshop

Zwischen riesigen Carrera-Bahnen, Drohnen, Playmobil- und Legospielflächen waren wir am Wochenende vom 03./04. November 2018 als Aussteller auf der spielraum vertreten. Dort haben wir mit Unterstützung von Conrad Elektronik Workshops für Kinder ab 8 Jahren mit Lego-Mindstorms-Robotern angeboten. Außerdem durften Muck und Dizzy vom Eurobot 2018 zeigen, was sie können. Gerade die Workshops waren sehr gut besucht und haben viele Kinder – und auch die Eltern – begeistert.

Roboter der Workshop-Teilnehmer
Roboter der Workshop-Teilnehmer

Aufgabe war es, innerhalb einer Stunde einen von uns gestellten Linefollower mit diversen Sensoren und Aktoren auszustatten und diese auch entsprechend zu programmieren. Und die Ergebnisse waren mehr als überragend! Von Hubschraubern über Skorpione und Katapulte war alles dabei. Die größte Schwierigkeit bestand dabei, nach einer Stunde aufzuhören. Der ein oder andere wäre gern noch etwas länger geblieben.

Spielfeld für die Roboter
Spielfeld für die Roboter

Uns erging es ganz ähnlich. Die Rückmeldung durch die Kinder, Eltern und auch den Messeveranstalter waren durchgängig positiv. Dabei haben wir auch einige kleine und große neue Roboterfreunde gefunden.

Robotervideo 2018

Voller Stolz Präsentieren wir euch hier unsere diesjährigen Roboter Muck und Dizzy.

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Großer Dank gilt auch unseren zahlreichen Unterstützern, ohne deren Hilfe das alles nicht möglich wäre.

Sommeruniversität 2018

Auch in diesem Jahr haben wir wieder unseren Robotikworkshop zur Sommeruni angeboten. Dabei bieten wir den Schülerinnen und Schülern einen breiten Einblick in das Arbeits- und Forschungsfeld Robotik, zeigen unsere eigene Arbeit in Aktion und lassen im praktischen Teil auch alle selbst etwas löten.
Wir haben an beiden Terminen wieder positives Feedback erhalten und freuen uns aufs nächste Jahr.
Für interessierte Studienanfänger bieten wir einen ähnlichen Workshop auch im Rahmen der ESE an, nähere Infos dazu gibt es beim Fachschaftsrat der Fakultät EuI.

 

EB 18 – „Robot Cities“

Wir sind zurück aus La Roche-sur-Yon und der Eurobot 2018 damit vorbei. Aber der Reihe nach.

Die heiße Phase des Eurobot begann für uns als deutsches Team kurz vor unserem Nationalentscheid in Dresden. Beim Wettbewerb konnten wir uns dann, nach anfänglichen Startschwierigkeiten, Stück für Stück steigern und schlussendlich den 1. Platz belegen. Für die TURAG hieß das nach einigen Jahren endlich wieder deutscher Meister!

Gruppenfoto nach dem deutschen Vorentscheid

Entsprechend motiviert sind wir in die zweiwöchige Vorbereitungsphase für den internationalen Wettbewerb gestartet. Bei unserem kleinen Roboter Dizzy ging es im wesentlichen darum die Zuverlässigkeit zu steigern und an einigen Stellen Feintuning zu betreiben. An Muck, dem großen Roboter, wurde zwischen den Wettbewerben noch deutlich mehr gearbeitet. Entsprechend der diesjährigen Regeln war es wichtig das am Rand befindliche Farbmuster zu erkennen um Bonuspunkte auf die gebauten Türme zu erhalten. Unser ursprüngliches Konzept dafür mussten wir wegen Zeitmangels verwerfen und haben stattdessen Muck mit einer Webcam zur Mustererkennung ausgestattet. Das System funktioniert trotz der kurzen Entwicklungs- und Tetstzeit sehr zuverlässig und ermöglicht es noch mehr Punkte im Wettbewerb zu erzielen.

Muck erkennt das Farbmuster links und baut es korrekt in die Türme ein

Der internationale Entscheid des Eurobot wurde, wie schon im letzten Jahr, wieder gemeinsam mit dem französischen „Coupe de Robotique“ in La Roche-sur-Yon in Frankreich ausgetragen. Ähnlich wie beim deutschen Wettbewerb liefen die Spiele hier etwas schleppend an, wir konnten die Leistung unserer Roboter aber von Spiel zu Spiel steigern. Auch ein kleines Feuer an einem Modellbau-Servomotor im Spiel und der daraus resultierende Notaus konnten Muck und Dizzy nicht aufhalten. Trotz dieser mit 0 Punkten gewerteten Vorrunde platzierten wir uns nach der Qualifikation noch auf einem guten 12. Platz. Im Achtelfinale des KO-Systems schieden unsere Roboter leider mit 111 zu 181 Punkten aus. Hier kamen verschiedene Faktoren zusammen: an einigen Stellen mangelte es unseren Robotern am letzten Quäntchen Zuverlässigkeit, an anderer waren die Toleranzen der Plattenaufbauten etwas zu groß.

Wettbewerbsplatten beim Eurobot Finale

Alles in allem sind wir mit unserer Leistung und der unserer Roboter in diesem Jahr aber sehr zufrieden. Mit über 400 möglichen Punkten waren unsere Roboter in einem idealen Spiel in der Lage soviele Punkte wie kein anderes der knapp 200 anwesenden Teams zu erzielen. Wir haben wieder viel gelernt und stecken schon voller neuer Ideen für die nächste Saison. Das Thema wird dann „Atom Factory“ sein.  Über unsere zahlreichen Sommerprojekte wird hier an geeigneter Stelle sicher auch  informiert.

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Teamposter EB18

Internationaler Wettbewerb 2018

Nach unser erfolgreichen Erstplatzierung im deutschen Wettbewerb sind wir aktuell in Frankreich auf dem internationalen Wettbewerb in La Roche-Sur-Yon!

Alle Interessierten können sich die Spiele im folgenden Livestream anschauen:

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Wir stellen vor: Muck und Dizzy

Nachdem wir vor zwei Wochen in der Schweiz und in den letzten beiden Tagen bei uns in Dresden schon zwei Wettbewerbe hinter uns haben, ist es dringend an der Zeit unsere aktuellen Roboter einmal etwas genauer vorzustellen. Die Planungs- und Entwicklungsphase können wir dabei eigentlich gleich überspringen und zu den fertigen Robotern kommen.

Roboter A: Muck

Muck

Muck ist unser großer Roboter. Seine primäre Aufgabe ist es die auf dem Spielfeld verteilten Würfel einzusammeln und daraus Türme zu je fünf Würfeln zu bauen. Er ist dazu mit einem großen Kran ausgestattet, der eine komplette 5er Kombination von Würfeln ansaugen, heben und drehen kann. Entsprechend der vorgegebenen Farbmuster lässt Muck die Würfel in der richtigen Reihenfolge auf sein Förderband fallen und schiebt sie von dort auf die seitlich angebrachten Rutschen. Er kann auf diese Weise bis zu zehn Würfel einsammeln und dann durch das Aufrichten der Metallrutschen in Türme verwandeln.

 

 

Roboter B: Dizzy

Dizzy

Dizzy, der kleine Roboter, übernimmt das Ausleeren der Wasser-Rekuperatoren. Er öffnet dazu das Ventil und sortiert die darin enthaltenen Bälle in einen Revolver mit 8 Kammern ein. Entsprechend der Farbe der Bälle lässt er sie dann entweder an der Seite einfach in ein Schmutzwasserbecken rollen, oder er bringt sie zurück zum eigenen Wasserturm um dort Frischwasser zu sammeln. Da der Wasserturm höher als die zulässige Bauhöhe des Roboters ist verfügt Dizzy über einen Schussmechanismus, der die Bälle wie bei einer Tennisballschussmaschine beschläunigt und treffsicher in den Behälter befördert.

 

Die Roboterbiene: Sir Lanzelot
Neu in diesem Jahr war die Aufgabe eine rein mechanisch angetriebene Roboterbiene zu bauen. Ihre Aufgabe ist es mit einen vorgegebenen Pfad entlangzufahren und am Ende einen Ballon zum Platzen zu bringen, nachdem ein Roboter sie aktiviert hat. Sir Lanzelot besteht im Kern aus dem Aufziehmechanismus eines Fischfutterautomaten den wir so umgebaut haben, dass er durch ein leichtes Tippen auf den Kopf ausgelöst wird und ein Rad antreibt .

Die Biene „Sir Lanzelot“


 

Das Home-Automation-Panel
Das Home-Automation Panel, kurz HAP, darf laut Regeln in beliebiger Art und Weise auf sich aufmerksam machen wenn es von einem  Roboter eingeschaltet wird. Wir haben uns dafür entschieden auf dem Panel Informationen über das laufende Spiel anzuzeigen. So sollen zum Beispiel die Anzahl der gestapelten Würfel und der gesammelten Bälle dort angeueigt werden.

Das HAP

 

Beim Deutschen Wettbewerb haben wir dieses Wochenende den 1. Platz belegt und uns damit gemeinsam mit dem RCHH aus Hamburg und dem Team MAI aus Markt Indersdorf für die Teilnahme am Internationalen Entscheid in Frankreich qualifiziert.

Die stolzen Gewinner