3. Deutscher Platz

Wir haben gestern den dritten Platz im deutschen Eurobot Wettbewerb 2017 erreichen können und haben uns damit für den internationalen Wettbewerb in Frankreich qualifiziert!
Unter den drei besten Teams war auf dem zweiten Platz das Gast-Team RCR (Schweiz) und auf dem ersten Platz der RCA (Aachen)

Als Ausrichter des Wettbewerbes möchten wir uns herzlich bei allen teilnehmenden Teams und Besuchern für den reibungslosen Ablauf unserer ersten großen, ausgerichteten Veranstaltung bedanken.

Wir arbeiten jetzt weiter an unseren beiden Robotern, damit diese für uns im internationalen Finale noch mehr herausholen können.

Nicht zu vergessen ist das CRT – Crash Racing Team, welches auf dem TURAG-Roboter „Crash“ aus den Eurobot-Jahren 2014 und 2015 basiert und durch die Technik-Demonstration eindrucksvoll zeigen konnte, dass sich ROS allein mit seinen Bordmitteln für den Betrieb von Eurobot-Robotern eignet.

Link zur Informationsseite des Wettbewerbes

Endspurt

In 10 Tagen ist der deutsche Wettbewerb und unsere Roboter Scotty und Kirk müssen zeigen was sie können. Für uns bedeutet das jetzt nochmal Vollgas zu geben.

Scotty sammelt auf unserer Testplatte schon fleißig Punkte, während Kirk noch den letzten Schliff erhält. Es gibt auf jeden Fall noch jede Menge Raum für Feintuning, so dass uns in den nächsten Tagen sicher nicht langweilig wird.  Im Laufe der Woche bekommen die beiden dann auch noch ihre Außenbleche inklusive Sponsorenlogos, zum testen ist das ganze leider meistens eher unpraktisch.

Schüler begeistern sich für Robotik

Im Rahmen einer Exkursion hatten wir diese Woche eine Klasse der Semper Fachoberschule Dresden in unserem Labor zu Gast. In einem etwa zweistündigen Programm haben die Schüler der Klassenstufen 11 und 12 eine Einführung in das Thema Robotik allgemein und natürlich in unsere eigene Arbeit erhalten. Wir haben versucht ein möglichst breites Themenfeld abzudecken und von konstruktiven Grundlagen der Aktorik über deren elektrische Ansteuerung bis hin zur intelligenten Programmierung  die Funktionen  des Roboters erklärt und gezeigt. Die Schüler haben so einen praktischen Einblick in technische Studiengänge und Berufe erhalten. Nach eigener Aussage der Schüler war der Ausflug durch seine Anknüpfung und das Vertiefen des Unterrichtsstoffs sehr motivierend.

Wir freuen uns schon auf die zweite Klasse, die uns in zwei Wochen besuchen wird.

Die Bots sind fertig …

… zumindest fast. Seit Langem hier mal wieder ein Update über die Entwicklung unserer diesjährigen Bots. Kirk und Scotty (so heißen die beiden) errichten dieses Jahr eine Mondbasis.

Die Konstruktion ist inzwischen abgeschlossen und wir haben auch schon die ersten Teile aus den Werkstätten bekommen. Auch unsere Sponsoren unterstützen uns wieder mit zahlreichen wichtigen Bauteilen. An dieser Stelle nochmal vielen Dank an alle Unterstützer!
Zu viele Details wollen wir natürlich noch nicht zeigen, aber hier schonmal ein kleiner Vorgeschmack wie die Roboter aussehen werden:

„Kirk“
„Scotty“
Flyback-Platine beim testen
Ab jetzt gibt es regelmäßig frische Teile aus der Werkstatt. Vielen Dank!

Unsere Elektronikabteilung lötet schon fleißig Platinen und testet diese. Die Programmierung hat in diesem Jahr Abhilfe geschaffen um die Zeit ohne Roboter zu überbrücken und sich eine Simulation geschrieben. Damit kann auch dort schon mit der Arbeit begonnen werden und einige neuere Mitglieder werden von den alten Hasen in die Kunst des Roboter programmierens eingeführt. Wir freuen uns schon auf das baldige Ende der Prüfungszeit um die dann wieder reichlich vorhandene Zeit zu nutzen und die Roboter fertig zu stellen.

Demnächst werden Kirk und Scotty die ersten Runden in unserem Labor drehen!

 

 

Eurobot Deutschland 2017

weitere Informationen

Ort: Hörsaalzentrum TU Dresden
Zeit: Samstag 29.04.2017, 10 – 16 Uhr (Training und Qualifikationsrunden)
            Sonntag 30.04.2017, 10 -15 Uhr (Finalspiele)

Wir als TURAG freuen uns verkünden zu können, dass wir in diesem Jahr Gastgeber für das Deutsche Eurobot Finale hier in Dresden sein werden.

Der Wettbewerb wird am Wochenende vom 28. bis 30. April 2017  stattfinden. Auch internationale Teams sind herzlich eingeladen teilzunehmen. Alle weiteren Informationen für die Teams finden sich unter: https://www.turag.de/eurobot-germany-2017

Besonders zum Finale am 30.04. sind natürlich auch Schaulustige immer willkommen.

Die Konzeptphase ist in vollem Gange!

Schon seit dem Ende der letzten Saison wussten wir, dass es in diesem Jahr für unsere Roboter vermutlich in Richtung Mond gehen wird.

Seit ein paar Wochen stehen nun endlich die offiziellen Regeln zum diesjährigen Thema „Moon Village“ fest.  Auf dem Mond warten ganz neue Herausforderungen auf unsere robotischen Freunde.

Thema: Moon Village
Das Thema in diesem Jahr: Moon Village

So müssen sie in diesem Jahr beispielsweise ein wenig ihre Geländegängigkeit an der Ladeluke des Mutterschiffs und den Kratern auf der Mondoberfläche unter Beweis stellen. Ihre eigentliche  Aufgabe ist es aber die Besiedelung des Mondes vorzubereiten. Dazu sammeln die Roboter wertvolle Mineralien ein und errichten erste farbenfrohe Basisstationen in der sonst eher kargen Mondandschaft. Zum Schluss dürfen sie dann noch ihr eigenes kleines Raumschiff in die Weiten des Alls starten. (Wer sich für das genaue Regelwerk interessiert kann dieses hier einsehen:  http://www.eurobot.org/eurobot/eurobot-2017 .)

Für uns bedeutet das Erscheinen der Regeln, dass seit einigen Wochen kräftig die Köpfe rauchen. Es werden mögliche Taktiken für das Spiel disskutiert und Konzepte für die Entwicklung der Roboter erstellt.

Prototyp
Eine gewisse Unordnung gehört zum prototypen einfach dazu

Die Whiteboards in unserem Labor quellen vor lauter Entwurfs- und Konzeptzeichnungen über und es werden wieder Heißkleber, Pappe und Sperrholz ausgepackt um den ersten Ideen Form zu verleihen. In dieser Saison ist das bauen von Prototypen besonders wichtig, da die meisten der Aufgaben sich von den Vorjahren stark unterscheiden. Was genau wir uns bisher alles überlegt haben können wir an dieser Stelle natürlich noch nicht verraten ;D.

 

 

ESE 2016

Am Beginn jedes neuen Wintersemesters steht immer die Erstsemester Einführung in der ersten Oktoberwoche. Auch wir als Turag haben dieses Jahr wieder daran teilgenommen und unseren Verein sowie die Arbeit in der Robotik AG im Rahmen der Schnitzeljagd der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik am Dienstag Nachmittag vorgestellt.

Schnitzeljagd der Erstsemester
Schnitzeljagd der Erstsemester

Dabei haben wir unseren potenzeillen neuen Mitgliedern erklärt was der Eurobot ist, wie wir unserere Roboter entwickeln, welche verschiedenen Aufgabenbereiche es dabei gibt und natürlich was man bei der Turag neben dem Studium alles nützliches Lernen kann.

Außerdem waren wir am Mittwoch Abend noch beim Spieleabend der Fakultät Informatik zu Gast um auch dort mit den Studenten ins Gespräch zu kommen und etwas Werbung für unseren Verein zu machen.

Jetzt freuen wir uns zunächst auf eine angeregte Planungs- und Konzeptphase zu Beginn der neuen Saison und hoffen natürlich dabei die Ideen zahlreicher neuer Roboterbegeisterter mit einbeziehen zu können.

Auf dem Philosophie-Workshop

logo_indexWie kann man die menschliche Psyche in einem Computerprogramm simulieren? Wie soll sich ein autonomer Roboter in Dilemmasituationen entscheiden? Wann hat ein Roboter ein „Bewusstsein“?

Das sind Fragen, die Techniker nicht alleine beantworten können. Vergangenes Wochenende veranstaltete der Networking Pilosophy of Technology e. V. einen Workshop zu diesem Thema.

Zwei Tage lang hielten Professoren, Doktoranden und Vereinsmitglieder Vortrg über Projekte, in denen Psychoanalytiker und Informatiker zusammenarbeiten, um Modelle zu entwickeln, die das menschliche (Lern-)Verhalten nachbilden. Ein weiterer Vortrag behandelte das Thema „soziale Choreographie“ bei Gruppen von Robotern. Und natürlich haben auch wir von der TURAG unsere Wettbewerbsroboter und deren Entscheidungsmethoden vorgestellt.

Insgesamt war es sehr spannend, als Techniker mal einen Blick über den Tellerrand zu werfen. Und das war mit Sicherheit auch nicht der letzte Workshop!

Teilnehmer des Workshops
Teilnehmer des Workshops